Wuppertaler Schwebebahn

Die Schwebebahn

Diese quicklebendige Bahn präsentiert sich nicht nur als Wahrzeichen und Denkmal, sondern auch seit der Einweihung im Jahr 1900 als ein für Wuppertal unentbehrliches Verkehrsmittel.

Die Schwebebahn in Zahlen

85.000 Fahrgäste schweben Tag für Tag kreuzungsfrei mit ihr durch die bergische Großstadt. Eis und Schnee stören sie wenig. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation knapp 35 Minuten. Insgesamt gibt es an der 13,3 Kilometer langen Strecke 20 Bahnhöfe - vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur modernen, erst 1999 eröffneten, Glaskonstruktion Kluse.

Mit freundlicher Genehmigung der Stadt Wuppertal.

Web: Stadt Wuppertal

Heimat

In einer Nachbarstadt Wuppertals aufgewachsen, kam ich schon früh in den Genuß zahlreicher Fahrten mit der Schwebebahn. Ich erinnere mich als Kind noch ganz genau, dass ich während der Fahrt immer ein mulmiges Gefühl im Bauch hatte und sehr froh war, als die nächste Haltestelle erreicht war. Als Student wurde die Bahn dann fast täglich genutzt und das mulmige Gefühl war längst gegen lässige Routine eingetauscht. Erst 2015 fuhr ich allerdings zum erstenmal mit dem historischen Kaiserwagen, bei Kaffee und Kuchen versteht sich. Sehr zu empfehlen!

Die Fotos mit dem Lichtschweif

Schon in der Kindheit faszinierten mich Nachtaufnahmen großer Städte. Täglich vor dem Einschlafen wurde "Sawyers" "View Master" mit einigen stereoskopischen Bildscheiben benutzt. Lange Lichtschweife, erzeugt in fotografischen Langzeitbelichtungen durch bewegende Lichter, garantieren einen besonders "abgefahrenen" Effekt. So freue ich mich immer wie ein Kind, gleich zwei von den Schwebebahnen mit riesigen Lichtschweifen in einer Belichtung einfangen zu können 🙂

85.000

Fahrgäste befördert die Schwebebahn täglich